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Klavierunterricht als gesundheitsfördernde Maßnahme


Klavierspielen bei Alzheimer
Meine Schülerin Frau B. ist 72 Jahre alt und hat seit drei Jahren die Alzheimer-Krankheit. Seit zwei Jahren spielt sie wieder Klavier, was sie früher als Jugendliche gemacht hat. Sie erinnert sich noch gut „wie es geht“, ihre Musikalität und ihr gutes Gehör helfen ihr dabei. Das Notenlesen trainieren wir bei jeder Klavierstunde, sinnvoll sind zwei Unterrichtsstunden in der Woche. Frau K. schafft auf diese Weise fast problemlos einfachere Klavierstücke zu spielen. Unseres gemeinsames Ziel ist es, den Lernprozess und das Gelernte so lange wie möglich zu erhalten und dabei viel Spass und Lebensfreude zu gewinnen. Alzheimer-Symptome können sich durch regelmässigen Klavierunterricht deutlich verlangsamen.
Klavierspielen als Ergänzung zu Physiotherapie und Reha-Maßnahmen
  • nach einer Hand-Arm OP
  • bei Arthrose
  • bei Nervenschädigungen von Hand und Arm
  • bei Lähmungserscheinungen (z. B., durch Schlaganfall) bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
Klavierspielen bei Depression
Selber Musizieren öffnet das Herz und lässt es singen, sagt man. Klavierspielen wirkt auch gegen Depressionen. Musik kann anregen, beruhigen, Schmerzen lindern und Heilungsprozesse fördern.